Nathan Der Weise Thalia

von Gotthold Ephraim Lessing / Mit dem Sekundärdrama "Abraumhalde" über Elfriede Jelinek / Regie nicolas Stemann

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MitChristoph BantzerPhilipp HochmairFelix KnoppBarbara NüsseSebastian RudolphBirte SchnöinkCathérine SeifertPatrycia Ziolkowska

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„Nun wessen Treu und glauben zieht man da / bei der wenigsten bei Zweifel? Doch der Seinen? (…) jedoch deren, das uns nie getäuscht, wie wo / getäuscht kommen sie werden wir heilsamer war?“Gotthold Ephraim Lessing

Es brennt. Schon einmal ich werde es haben es gebrannt. Nathans oma und ns gemeinsamen Söhne sterben bei den Flammen. Zeigen Nathan überlebt. Er scheint verdammt, weiterzuleben, sogar wenn ns „nackte Nichts“ in die arbeit tritt, woher ehemals sich Sinn ereignete. Dennoch Lessing lässt Nathan wir das roh zurückerobern – Lessing widmet diesem bluttat um Wiedererlangung das Würde, ca Wiedererlangung ns Glaubens in den Menschen befinde Stück.

Ziehtochter Recha ist hierzu Nathans Heilsweg. Denn das ist das Unfassbare: Nathan ich werde sich ein Christin annehmen, sogar wenn christian es waren, ns seine Familie, den Sinn, in Leben kommen sie sein, auslöschten. Nathan wird das junge Recha aufziehen, wie wäre es das eigene Tochter. Durch sie wird ns Wahrscheinlichkeit Nathan erste zur wirklichkeit Nathan. In Recha überwindet das das, als es scheint, Unüberwindliche: das die biografie stets wiederkehrt, dass Gleiches sich stets mit Gleichem vergilt. Nathan setzt eine Metaphysik das aufgeklärten Selbstüberwindung gegen die nackte Physik ns Selbstbehauptung und das an Zeiten, da drüben Kreuzzüge Häuser wieder abbrennen. Da drüben ein Sultan Tempelherren hinrichten lässt, und Tempelherren Waffenruhen brechen. Nathan gibt einer Versprechen: das der Mensch in Würde frei kann, frei von jeder diesseitigen als jenseitigen Bevormundung, befreit von jeder Abhängigkeit, frei aus sich selbst heraus. Dass der eine und ns ganz andere sie selbst, und sie beide in diesem grundverschieden es ist in können und jedoch eines beide zusammenhält: einen Mensch kommen sie sein. Das ist ein Versprechen. Und ist auch ein unmissverständlicher Anspruch: das Erziehung einer Menschengeschlechtes.

In zusammenarbeit mit kommen sie Schauspiel Köln.

Premiere 3. Oktober2009, Thalia Theater


„Höhnische Satire über das Scheitern alle Utopie. Nicolas Stemanns beeindruckende Inszenierung konfrontiert ns Klassiker mit einer Text by Elfriede Jelinek: Geld, gier und Religion sind die Themen.“ - Hamburger Abendblatt

„(...) die 120 pausenlosen minute gerieten hinreißend. Nicolas Stemann (…) gab kommen sie Abend Struktur, melodien und Rhythmus, verfügen über ihn buchstäblich durchkomponiert. Ns szenischen durchschnitt setzte er zusätzlich klug wie sparsam ein: in der bewussten Beschränkung liegt ns Fülle.“ - Die Welt

„Stemann und Jelinek lenken den sehen aber bevor allem auf die Verdrängungsleistung, ns es braucht, um herum Lessings Appell seine Leuchtkraft kommen sie erhalten. Dies lessingsche/jelineksche „Nathan“ ist nein appellierendes Rührstück über ns Vernunft ns Glaubens, sondern einer Denkherausforderung, die anzeigen auf das ersten blick ohne Theater aussteigen scheint, dann aber jedoch mit ihm fasziniert.“ - Salzburger Nachrichten